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Strahlende Gesichter trotzten dem Regen!

Nümbrecht. (chk) Unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters der Gemeinde Nümbrecht, Hilko Redenius, der für den Sieger der Breitensportklasse einen Ehrenpreis zur Verfügung stellte, ging am Sonntag, den 29. August der 3. Nümbrechter Rollstuhl-Tennis-Cup 2010 zu Ende. Turnierveranstalter und Aktive trotzten dem Regen und richteten das Breitensporthighlight des Jahres kurzerhand auf den Plätzen des Sportparks Nümbrecht aus. „Es ist natürlich sehr schade, dass wir die wunderbare Atmosphäre auf den Freiluftplätzen des TC Blau-Gelb Nümbrecht nicht haben genießen können, der tollen Stimmung unter den Teilnehmern des diesjährigen Turniers sowie des angehängten Rolli-Kids-Camp tat dies allerdings keinen Abbruch“, so die Initiatorin Regina Isecke, die mit der Austragung des Nümbrechter Rollstuhl-Tennis-Cups neben ihres Engagements im Rahmen des >Kölner Projektes< Jahr für Jahr einen weiteren Meilenstein setzt.



Beim TC Blau-Gelb Nümbrecht flogen wetterbedingt in diesem Jahr zwar keine Bälle über die Netze, dennoch erwiesen sich die Mitglieder als hervorragende Gastgeber. Das Sign-In, die Mahlzeiten sowie die Siegerehrung fanden beim TC in gewohnt familiärer und gemütlicher Atmosphäre statt. Zahlreiche Helfer, allen voran Elke und Jürgen Kugler, Lukas Licher und Erich Schneider, pendelten drei Tage lang zwischen Freiluftanlage, Hotel und Halle und lieferten so einen unverzichtbaren Support. Schiedsrichterstühle, Rollstühle, Platzwasser, Turnierbälle und vieles mehr mussten schließlich an Ort und Stelle sein. „Ich bedanke mich bei allen Beteiligten und auch beim Serviceteam des Sportparks, hier hat es an nichts gefehlt. So konnten dann Sieger und Platzierte ermittelt werden und auch Christoph Kellermann, Leiter des Rolli-Kids-Camps, konnte mit seiner Trainingsgruppe intensiv arbeiten.



Dominik Lust schnappt sich den Titel…

Im Finale der Kategorie Breitensport (16er-Feld) standen sich im Endspiel der Mannheimer Dominik Lust und Mathias Albanus aus Hamburg gegenüber. Der favorisierte Lust konnte sich am Ende in einem hoch dramatischen Match mit 4:6, 6:3, 10:7 durchsetzen und demzufolge den Titel erringen. Im Doppel siegten Uwe Rasche/Mathias Albanus (Bochum/Hamburg) durch einen 21:8-Erfolg über Nick Nobbe/Klaus Broska (Lünen/Hamburg). In der Einsteiger-Klasse tummelten sich Rollstuhl-Tennisspieler, die noch nie an einem Wettbewerb teilnahmen. Lisa Hentig (Rösrath) setzte sich am Ende durch. Viele engagierte Eltern begleiteten ihre Kids und waren stets aktiv am Turnier- und Campgeschehen beteiligt. Beide Tage waren gefüllt mit viel Spielpraxis, zahlreichenden spannenden Matches und einer hervorragenden Turnieratmosphäre, für deren ordnungsgemäße Abwicklung Carsten Nothnick (Turnierdirektor) sowie die Stuhlschiedsrichter Dietmar Stratmann und Heinz von der Eicken sorgten. Regina Isecke durfte beim am Turniersamstag im Rahmen eines Sponsorentrunks zahlreiche Ehrengäste begrüßen, unter anderem den Präsidenten des Deutschen Behinderten-Sportverbandes Julius Beucher, Hotelbetreiber Rainer Schacke und dessen Mitarbeiterin Dagmar Horn, Bodo Lötten (Vorsitzender Kreis-Sport-Bund Oberberg), Heiko Greissner (Volksbank Oberberg), Bernd Radermacher (Gemeindewerke Nümbrecht) sowie Klaus Schramm (GSG-Farben Wiehl). Der traditionelle Spielerabend im Spielerhotel Park-Hotel Nümbrecht war geprägt von einer außerordentlich gemütlichen und lockeren Atmosphäre. Gespickt wurde das Ganze mit einer sehr gut bestückten Tombola. Darüber hinaus sorgte ein Zauber-Comedian für Unterhaltung. Bei der Siegerehrung durfte das Organisationsteam wertvolle Sachpreise an die Turnierteilnehmer überreichen, jedes Rollikind bekam sogar einen Pokal mit auf den Heimweg. Die Firmen Dunlop Sport, Topspin, Schwalbe, Fila und Taxofit stellten die Sachpreise zur Verfügung. Ein abschließender Dank ging an die Sponsoren des Turniers, stellvertretend die Firma Sarstedt, die Sparkassen der Homburgischen Gemeinden, AggerEnergie Gummersbach, UPS, Schwalbe, BREAK4.de – Agentur Kellermann, Volksbank Oberberg, Gemeindewerke Nümbrecht, Kreissportbund Oberberg, Behinderten-Sportverband NRW sowie an die Nümbrechter Aktionsgemeinschaft. Regina Iseckes Blicke richten sich bereits auf das Jahr 2011. Am 27./28. August findet dann in Nümbrecht die vierte Auflage dieses beliebten Events statt. Die Zusagen aller Beteiligten holte sich die ehemalige Weltklasseathletin bereits am Sonntag ab.


Herrliches Wetter, lachende Kinder...

Krefeld. Herrliches Wetter, lachende Rollikids, die versuchen auf der Tennisanlage in Hüls den Umgang mit Schläger und Ball zu erlernen - Vorhand, Rückhand, Volley, Aufschlag. Die wieselflinken Kinder und Jugendliche bringen ihren Sportrollstuhl in die optimale Position und jagen die Bälle über das Netz. Ermöglicht hat dieses Rollstuhltennis-Projekt die Sparkasse Krefeld.



Unter der Anleitung von Bundestrainer Christoph Müller üben Nachwuchstalente diesen Volkssport aus. "Mit einem starken Partner aus der Region, wie es die Sparkasse Krefeld ist, können wir das 2009 gestartete Projekt optimal fortführen", so der Bundestrainer. "Vielen Dank auch an die Tennisabteilung in Hüls, die uns die Plätze kostenlos zur Verfügung stellt und für das kommende Jahr behindertengerecht umbaut!" Patenschaft für dieses Projekt übernahm Bianca Osterer (aus Kamp-Lintfort), die vor gut einem Jahr mit Rollstuhltennis anfing und sich schon unter die Top 90 in der Welt vorgespielt hat. "Ich stehe jederzeit als Partnerin und Beraterin zur Verfügung und werde ein Auge auf den Nachwuchs haben."


Try-Out-Day in Krefeld...

Am Sonntag den 12. September 2010 (11 bis 13 Uhr) lädt der Krefelder Tennisclub CTC 84 e.V. zum Try-Out-Day ein! Interessierte Rollifahrer können dann in den Tennissport unverbindlich hineinschnuppern.

Infoblatt zum Try-Out-Day in Krefeld...


Sabine Ellerbrock erhöht auf 4:0...

Groß-Siegharts. Sabine Ellerbrock hat bei dem mit 17.000 US-Dollar dotierten ITF-Turnier im österreichischen Groß-Siegharts den Titel im Einzel und Doppel gewonnen. Erst setzte sich die 34jährige aus Bielefeld im Finale der Einzel-Konkurrenz gegen die an Nummer eins gesetzte Katharina Krüger durch. Anschließend gewann sie gemeinsam mit der Berlinerin das Doppel-Finale. In einem rein deutschen Finale wurden Krüger und Ellerbrock ihrer Favoritenstellung gerecht und besiegten Bianca Osterer und Nora Sommerfeld mit 6:2, 6:2. Zuvor hatte Vorjahressiegerin Katharina Krüger im Endspiel der Einzelkonkurrenz auch das vierte Aufeinandertreffen mit Sabine Ellerbrock auf der Tour verloren. Mit 6:7(4), 2:6 unterlag die Weltranglisten-Elfte aus Berlin der Nummer 14 der Welt aus Ostwestfalen. Die letzten drei Duelle der beiden besten deutschen Spielerinnen hat Ellerbrock sogar allesamt in zwei Sätzen für sich entschieden. Für Sabine Ellerbrock, die erst seit knapp zwei Jahren Rollstuhl-Tennisturniere spielt, war der Erfolg in Groß-Siegharts bereits der fünfte auf dem ITF Wheelchair Circuit 2010.


2. Internationale Jugendcamp in Icheon...

Icheon. "Dieses Jahr fand das 2. Internationale Jugendcamp in Icheon, Südkorea statt. 10 Jugendliche und 3 Betreuer aus Deutschland, unter ihnen 5 Rollstuhltennisspieler, konnten daran teilnehmen und mit über 100 Teilnehmern aus der Türkei, den Niederlanden, Griechenland und Südkorea Sport treiben und Freundschaften schließen. Der Flug über Dubai im riesigen A380 war schon ein unglaubliches Erlebnis, das durch den herzlichen Empfang durch die koreanischen Volunteers noch aufregender wurde.



Nach einer 1-stündigen Busfahrt kam das Team am D-Ground Center in Icheon, einer unglaublich großen Anlage Ausschließlich für Behindertensport, in der beinahe jede Sportart seine eigene Halle hatte, an. Nach dem Bezug der geräumigen Zimmer und dem leckeren Abendessen stand am nächsten Tag die Führung durch das Center und die offizielle Eröffnungsfeier an, bei der bekannte koreanische Stars und faszinierende Showgruppen auftraten. In den nächsten Tagen probierten alle Teilnehmer einem genau geplanten Programm folgend die verschiedensten Sportarten wie Basketball, Goalball, Tennis oder Taekwando aus und fanden zwischendurch immer wieder Zeit sich besser kennen zu lernen, ihre eigene Sportart weiter zu trainieren oder sich in den bereitgestellten Massagestühlen zu entspannen. Auch der Kontakt mit dem fremden Land und den Menschen kam nicht zu kurz und bei Besuchen in einem traditionellen koreanischen Dorf, im Kriegsmuseum, einer Porzellanmanufaktur und bei Shoppingtouren in Seoul wurde Südkorea aus nächster Nähe erlebt und enger Kontakt mit den freiwilligen südkoreanischen Helfern geschlossen, die jedem Teilnehmerland halfen sich in Korea zurechtzufinden. Kein Wunder also, dass nach einer von den Teilnehmerländern selbst organisierten Abschlussfeier der Abschied voneinander sehr tränenreich ausfiel, waren doch in dieser kurzen Zeit richtige Freundschaften entstanden, die hoffentlich durch moderne Kommunikationsmittel und Besuche untereinander weiterhin bestehen bleiben", so Jonas Kowalski, einer der Teilnehmer aus dem deutschen Nachwuchs-Kader.

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